Story

Erfahrungsbericht einer urlaubsreifen Mutter

Eine liebe Freundin hat mal zu mir gesagt: «Wenn ich mit meinen Kindern verreise, dann ist das für mich kein Urlaub, sondern ein Businesstrip.» Ich bin selbst Mutter von zwei Töchtern, die zwar zugegebenermassen recht pflegeleicht, aber nicht weniger anspruchsvoll sind als ich. Nicht ohne Grund heisst es: Die Kinder sind das Spiegelbild ihrer Eltern. Da haben wir also den Salat. Wo finde ich nun jenen magischen Ort, an dem sich alle Familienmitglieder wohl fühlen und entspannen? 

Nackenmassage versus Indianerspiele

Während es in tropischen Gefilden relativ einfach ist, die Kinder mit unzähligen Outdoor-Aktivitäten zu beschäftigen, fällt dieses Unterfangen in den Bergen nicht immer so leicht. Verschwindet die Sonne auf 1'800 Metern über Meer hinter dicken Wolken, wird es schnell sehr, sehr frisch. Ein Hotel muss her, das nicht nur Erwachsenen sondern auch Kindern absoluten Komfort bietet. Genau hier liegt jedoch des Pudels Kern. Für mich bedeutet Komfort Ruhe, Genuss und Nichtstun. Für meine Kinder Spiel, Spass und Unterhaltung. Dafür gibt es doch den Kid’s Club, denken Sie jetzt. Aber sehen Sie: so wie Rotwein nicht gleich Rotwein ist, variiert auch die Qualität der Kinderbetreuung in Hotels. Unsere Kids sind schon längst zu knallharten Hoteltestern mutiert. Sie durchschauen jeden Betrug sofort.

Very Important Kids

Ein einfacher Raum mit abgenutzten Sitzkissen und alten Brettspielen macht nämlich noch lange keinen Kid’s Club. Das hat das Kulm Hotel längst verstanden. Mit ihrem Very Important Kids Programm bieten sie eine Rundum-Betreuung für meine Töchter, die selbst die beiden Nonstop-Plappermäuse sprachlos macht. Bereits beim Check-In erhalten sie den V.I.K.-Pass. Mit dem dürfen sie sich den ganzen Tag lang über soviel heisse Schokolade, Sirup und Eiscreme hermachen, wie sie möchten. Noch nicht auf dem Zimmer angekommen, ist schon die erste Tasse getrunken.

Kostenfreie Skikurse und Pizza backen

Nach gefühlten zwanzig weiteren Schoggis startet am nächsten Morgen der kostenfreie Gruppenkurs. Die Grosse testet das Snowboard, die Kleine steigt auf Skier. Später werden Foulards bemalt und Pizza gebacken. Trotz vielen Bittens, wollen die Mädchen lieber zum gemeinsamen Kinderabendessen mit anschliessendem Kinofilm gehen als bei uns zu bleiben. Wir hätten uns doch heute schon zum Frühstück gesehen, stellen sie trocken fest. Ich fühle mich fast ein wenig überflüssig. Bis mein Mann mir einen Gin Tonic von der Bar bringt. Ich glaube, das wird ein toller Urlaub.

Glückliche Kinder, zufriedene Eltern, gelungene Ferien

Kinder wachsen zu zukünftigen Hotelgästen heran. Deshalb ist es schlau, ihnen Raum zu geben. Das hat das Kulm Hotel erkannt. Und sie schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Wenn sich die Kinder wohl fühlen, dann macht das auch die Eltern glücklich. Und am Ende wird das Unmögliche Wirklichkeit: alle Familienmitglieder sind vollends erholt. Meine Tochter gibt mir sogar freiwillig einen Schluck von ihrer heissen Schokolade ab.